Insgesamt annähernd 100 Gruppen und Motivwagen waren beim Umzug durch die Universitätsstadt dabei, die Thomasgemeinde als Zugnummer 5 ganz vorne. ![]() Die Thomasnarren und Närrinen hatten ihren Spaß. Die Pfarrerin war als Prinzessin verkleidet, die Gemeindepädagogin als Drache, der Dekan als Kraftprotz. Mehr als 20 Kinder, Jugendliche und Erwachsene bildeten eine kleine aber feine und lustige Fußgruppe, der ein Cabriolet folgte. Auf ihm zeigte sich "Prinz Thomas" – in wechselnder Besetzung, schließlich wollten möglichst viele Jugendliche mal oben stehen und den vielen Tausend Zuschauern am Straßenrand Helau zurufen. Mit Schokolade der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Gummibärchen und Putzschwämmen kamen die Thomas-Narren und Närrinnen ihrer karnevalistischen Pflicht nach, die Zuschauenden zu bewerfen und zu beschenken. ![]() Das Banner mit dem Nordstadt-Motto. Das Motto: "In der Nordstadt: Nur Prinzen und Prinzessinnen!" nahm in bester Fastnachtstradition ein Wort des Gießener Oberbürgermeisters karnevalistisch-kritisch auf's Korn. Der hatte vor kurzem gesagt, dass er das Gerede von der Nordstadt als sozialem Brennpunkt "satt habe". Wenn dem so sei, so dachten sich die Thomas-Karnevalisten, dann sei es nur folgerichtig, dass in der Nordstadt eben nur Prinzen und Prinzessinnen zu Hause seien. Und zumindest an Karneval stimmte das dann auch. mkr Mehr Nachrichten aus der Thomasgemeinde © Evangelische Thomasgemeinde Giessen Impressum Kontakt Email Web-Site selfmade |