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"Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden." Das sagen die Engel am Ostermorgen, als die Menschen kommen um nach dem Leichnam Jesu zu sehen. So berichtet es das Lukasevangelium.
Die Kinder des Kindersonntags haben eine Osterszene gebastelt. An Karfreitag erinnert die Christenheit an den gewaltsamen Tod Jesu Christi. Von den Machthabern hingerichtet stirbt er den qualvollen Tod am Kreuz. Christinnen und Christen erkennen darin den Sinn, dass sich Gott selbst dem Leiden aussetzt um die Menschen vom Leiden zu erlösen. Der Ostermorgen verändert alles: Das Grab ist leer. Der Tod hat seine Macht verloren. Christus ist auferstanden. In den Gottesdiensten an den Ostertagen wird die Geschichte der Auferstehung verkündet und die freudige Botschaft von Ostern verkündigt. Die Christenheit feiert das neu geschenkte Leben. Halleluja! Gottesdienste zu Ostern 2008 in der Thomasgemeinde:
Warum heißt Ostern eigentlich "Ostern"? Die Herkunft des deutschen Wortes Ostern ist nicht eindeutig. Einmal leitet man das Wort von der germanischen Göttin "Ostera" oder "Eostre" ab, der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Ein anderer Erklärungsversuch bringt "Ostern" mit der Himmelsrichtung "Osten" in Verbindung. Die Geschichte des Wortes Ostern kann auch mit der Wortwurzel "ausa" verknüpft sein, was in nordgermanischen Sprachen "schöpfen, begießen" bedeutet. Im christlichen Zusammenhang ist das Übergießen mit Wasser das Symbol der Taufhandlung. "Ostern" bezieht sich demnach vermutlich auf die Taufe als zentrales Ereignis dieses Festes. Jeff Myers/mkr Mehr Informationen zu und über Ostern im Web:
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